Heike Charlotte Päuser

Sopranistin

Heike Charlotte Päuser, die gebürtige Berlinerin absolvierte zunächst eine betriebswirtschaftliche Ausbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Erst spät begann sie ihr Gesangsstudium an der Staatsoper Dresden in Kooperation mit der Dresdener Musikhochschule bei KS Hannerose Katterfeld und KS Prof. Jürgen Hartfiel.

 

 

Meisterkurse bei Neil Semer, Celestina Casapietra, Yvonne Wiedstruck, Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender und Ruth Berghaus (Regie) rundeten ihre Ausbildung ab.

 

Über viele Jahre wurde sie künstlerisch von Frau Prof. Marianne Fischer-Kupfer betreut und wurde mit dem Stipendium der Bayreuther Festspiele ausgezeichnet.

 

 

An der Semperoper Dresden debütierte sie bereits während ihres Studiums als Barena in Janaceks Jenufa in einer Inszenierung von Harry Kupfer.

 

 

Sie war langjähriges Ensemblemitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden und arbeitete mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Bernhard Haitink, Wolfgang Rennert, Rainer Mühlbach, Sir Colin Davis und Regisseuren wie Harry Kupfer, Peter Konwitschny, Christine Mielitz u.a. Heute ist Sie freischaffend für diverse Bühnen im In- und Ausland und als Stimmpädagogin tätig.

 

 

Vor allem in Partien des jugendlich-dramatischen und dramatischen Sopran-Faches ist sie zu Hause, darunter Lady Billows (Albert Herring), Senta (Fliegender Holländer), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Sieglinde (Walküre), Brünnhilde (Götterdämmerung), Turandot (Turandot). Operetten wie z.B. „Die Fledermaus“ Jh.Strauß oder „Die lustigen Nibelungen“ O.Straus belegen ihre Vielseitigkeit. Aufgrund ihres ungewöhnlichen Stimmumfanges von 4 Oktaven gehören ebenso Partien des Mezzo-Faches zu ihrem Repertoire, wie Lady Macbeth (Macbeth), Fricka (Rheingold), Erda (Rheingold), Santuzza (Cavalleria Rusticana), und zahlreiche zeitgenössische Werke mit extremen Anforderungen, darunter mehrere Uraufführungen.

 

 

Heike Charlotte Päuser ist auch als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin aktiv, an der Berliner Philharmonie gab sie ihr Debüt mit der Sopran-Partie in der „9.Sinfonie“ von Beethoven.

 

 

Seit einigen Jahren kommt es in Abständen auch immer wieder zu ausgewählten Ausflügen jenseits der Klassik in Bereiche des Musicals, Pop und Jazz. Dabei versteht sie es, die Gratwanderung zu meistern und ihr stilistisches Spektrum zu erweitern, ohne ihre klassischen Wurzeln zu verlieren,

 

so entstand eine Cross-Over CD „Tenlay“.