Wie alles in einer Küche begann

In einer kleinen Küche in Berlin, in der ein Klavier stand, fing alles an. Auf dem Tisch eine Schale mit frischen Heidelbeeren. Darya Dadykina, Vasily Gvozdetsky und Dr. Simon Moser trafen sich zum ersten Mal, um das Programm für eine Konzertreihe in Baden-Baden zu besprechen.

 

Dass bei diesem Treffen einmal der Grundstein für die  Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft gelegt wurde, konnte damals noch niemand ahnen.

 

Das inhaltliche Arrangement für die Baden-Badener Reihe sollte frisch, ambitioniert, einfach anders als geläufige Konzertprogramme sein. Die beiden Pianisten spielten verschiedene Werke an. Moser hörte zu, fragte nach, machte sich Notizen. Dann ein großer Stapel alter Noten auf dem Küchentisch.

 

"Was ist das?", fragte Simon Moser.  - "Nikolaj Medtner." Moser, von Hause aus Musikwissenschaftler, gab zu, dass er den Namen noch nie gehört hatte. Beide Pianisten spielten aus den Märchen und verschiedene Sonaten. Und da spürte man eine Begeisterung untereinander für eine besondere Musik. - Medtner - eine echte Entdeckung.

 

Natürlich flossen seine Werke in die Baden-Badener Reihe ein, die zu einem sehr schönen Erfolg wurde. Auch danach hielten die drei Verbindung.

 

Warum kennt man Medtner so wenig in Deutschland, in Russland ist er durchaus sehr bekannt? Da müsste man doch mal was machen. - Und so entwickelte sich langsam nach einigen E-Mails und Telefonaten die Idee, wir gründen eine Gesellschaft zur Förderung Medtners in der öffentlichen Wahrnehmung.

 

Wie es weiter ging?

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