Internationale Nikolaj Medtner Gesellschaft erstmals im Licht der Öffentlichkeit

Große Musik Neu entdeckt

v.l.n.r. Prof. Dr. Christoph Flamm (Medtner-Forscher, Lübeck), Cornelius Gerhardt (Organisatior der Reihe "Kultur im Logenhaus", Berlin), Wendelin Bitzan (Medtner-Forscher & Moderation, Berlin), Gabriele Weber (Gründungsmitglied, Berlin), Vasily Gvozdetsky (2. Vorsitzender, Berlin), Frank Asbeck (Schatzmeister, Brüssel), Dr. Simon Moser (1. Vorsitzender, Offenburg)

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Hurra! - Wir sind gegründet.

Die Gründungsmitglieder der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft: Heike Charlotte Moser, Thomas Bendig, Darya Dadykina, Frank Asbeck, Vasily Gvozdetsky, Gabriele Weber und Dr. Simon Moser
Die Gründungsmitglieder der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft: Heike Charlotte Moser, Thomas Bendig, Darya Dadykina, Frank Asbeck, Vasily Gvozdetsky, Gabriele Weber und Dr. Simon Moser

Endlich ist es soweit

Die Internationale Nikolaj Medtner Gesellschaft gründet sich am 11. Februar 2017 in Berlin. Vorausgegangen war ein intensiver Prozeß der Strategie- und Konzeptentwicklung sowie erste konkrete Umsetzungsschritte, wie z.B. Logo-Entwicklung, Satzungsentwurf, Homepage-Aufbau, Networking u.v.m.

 

Der illustre Kreis an Gründungsmitgliedern setzt sich aus Künstlern, Projektmanagern aus Wirtschaft und Kultur sowie aus 

Führungskräften aus europäisch orientierten Institutionen zusammen. Frank Asbeck, der frisch gewählte Schatzmeister, arbeitet für die Europäische Kommission in Brüssel, Gabriele Weber für das Auswärtige Amt in Berlin, Thomas Bendig ist Projektkoordinator bei der Fraunhofer Gesellschaft, Vasily Gvozdetsky, gerade zum 2. Vorsitzenden ernannt, und Darya Dadykina sind Pianisten, während Heike Charlotte Moser Opernsängerin ist. Sie sprang für die erkrankten Gründungsmitstreiter Niels-Peter Wild (Durbach) und Dr. Michael Wierer (Strasbourg) bei der Gründungsversammlung ein. Und schließlich wurde Kulturmanager Dr. Simon Moser zum 1. Vorsitzenden gewählt. MEHR

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Musikwissenschaft als Basis und Netzwerk - zu Gast bei Professor Dr. Helmut Loos

Mit Prof. Dr. Helmut Loos in seiner Leipziger Bibliothek
Mit Prof. Dr. Helmut Loos in seiner Leipziger Bibliothek

Es ging die Eichenstiegen in einem der alten Stadthäuser nach oben. Und da stand schon Prof. Loos an der Tür. Der Empfang war freundlich und heiter. Vor einigen Wochen fragte ich ihn nach Rat und Möglichkeiten, die junge Medtner-Gesellschaft zu unterstützen. Nun stand ich in seiner Bibliothek in Leipzig und aus der eigentlich angedachten kurzen Stipvistite wurde ein herzliches über zweistündiges Gespräch. 

 

Prof. Loos ist ein kritischer Kopf, mit viel Humor, dem der Schalk tief im Nacken sitzt und er weiß lebendig zu erzählen. Der renommierte Musikforscher war bis vor kurzem  Professor am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig und das über 15 Jahre lang. Nun geht er in den sog. "Unruhe"-Stand und ist Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Für die Medtner-Gesellschaft ein glücklicher Umstand.

 

Er ist keiner von denen, die im Elfenbeinturm sitzen und Musikwissenschaft um ihrer selbst willen betreibt. Er sieht die Szene mit ihren Praktiken und Einstellungen differenziert und sehr kritisch. Da kann er auch schon mal dagegen schießen, spricht unangenehme Themen an, hinterfragt und kämpft um wahre Musik-Vermittlung. Dazu ist er vielfältig  engagiert. Über 20 Jahren leitet er z.B. die Arbeitsgemeinschaft für die Musikgeschichte in Mittel- und Osteuropa und publiziert Beiträge in einer eigenen Reihe seines Verlages.

 

Nach intensiven Austausch, heiteren Anekdoten mit viel Lachen, Kaffee und Bienenstich fragt der Rheinländer: "Un wat mache mer jetzt konkret?" Unterstützung bei Publikationen, Auftrittsmöglichkeiten in Leipzig, Vernetzung im Arbeitskreis sind ohne weiteres denkbar und die Frage "Könnten Sie sich stellen uns als wissenschaftlicher Beirat zu unterstützen? fand seine nickende Zustimmung.

 

Es war eine herzliche, wie interessante Begegnung, die der Medtner-Gesellschaft wieder neue Perspektiven eröffnet. Wir sagen vielen Dank und werden bestimmt bald wieder berichten.


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Wie eine lebendige Satzung entsteht

Dr. Simon Moser und Rechtsanwalt Dr. Christian Enders nehmen die Satzung immer wieder unter die Lupe.

Auf den ersten Blick scheint das Arbeiten an einer Satzung ganz schön trocken zu sein.  Aber das ist nicht so. Sie enthält nämlich entscheidende Leitlinien für den Verein. Wie er sich strategisch positioniert, wie im aktiven Vereinsleben verfahren und miteinander umgegangen wird.

 

Die Satzung ist so etwas wie die Verfassung eines Vereins. Ein echt demokratisches Steuerungsinstrument. Sie ist auch ausschlaggebend dafür, ob der Verein in ein Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen wird und ob das Finanzamt seine Gemeinnützigkeit anerkennt. 

 

Innerhalb dieser "Leitplanken" gilt es dann auch zukünftig Spur zu halten, um die Vorteile eines Vereins korrekt nutzen zu können. Er ist nämlich nach Registereintrag und Zuerkennung der Gemeinnützigkeit rechtsfähig und genießt steuerliche Vorteile.

 

Die Gründungsgruppe beschäftigt sich momentan mit den juristischen Hintergründen, studiert Ratgeber und Leitfäden in Sachen Vereinsrecht und diskutiert, wie sich die Internationale Nikolaj Medtner Gesellschaft für die Zukunft am besten aufstellen. Das ist wirklich komplex, aber spannend und für alle eine echte Herausforderung.

 

Wie gut, dass wir mit Dr. Christian Enders einen umsichtigen Juristen und Vorausdenker an unserer Seite haben, der uns dabei unter die Arme greift. Er hat unserer Satzung das Fundament gegeben, feilt mit uns an Details, verknüpft die Paragraphen schlüssig, so dass ein wirklich dichtes, praktikables und entwicklungsfähiges Regelwerk daraus entsteht.

 

Das Schöne ist, dass Rechtsanwalt Dr. Enders sich nicht nur mit Paragraphen auskennt, sondern auch mit Noten und Musik. Er ist nämlich begeisterter Flötist und Rossini-Kenner. Na und das mit der Medtner-Kennerschaft kommt noch, denn er sagt: Also, das was ihr macht, finde ich spannend, da will ich, wenn ihr soweit seid, gern als Mitglied beitreten.

Wir freuen uns sehr. Und halten Sie gern auf dem Laufenden.

 

 


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Bienvenue in Frankreich

Kultur Länderübergreifend ...

... fördern das hat sich die Neue Kulturstiftung Oberrhein zu Aufgabe gemacht. Anregende Gespräch, schönes Ambiente im Le Maillon - klar, dass die im Aufbau befindliche Internationale Nikolaj Medtner Gesellschaft Kontakt sucht.

Mehr Hintergrund

Zur Vorgeschichte

Zu Szenik

Zur Stiftung

Internationale Nikolaj Medtner Gesellschaft
v.l.n.r.: Dr. Simon Moser, Jean-Luc Bredel (Präsident der Kulturstiftung Oberrhein, Manfred Hammes

Medtner lebte einige Jahre in Paris. Kontakte nach Frankreich sind daher der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft sehr wichtig. Und in Frankreich muss unsere derzeit in Gründung befindliche junge Gesellschaft erst noch ein Netzwerk aufbauen. Je früher damit begonnen wird, umso besser.

 

Heute wurde der Start der neu installierten Kulturstiftung Oberrhein im Strasbourger Theater Le Maillon gefeiert. Ein schöne Gelegenheit dem Präsidenten Jean-Luc Bredel zu gratulieren. Er und Jean-Jacques Schaettel hatten über viele Jahre, ähnlich wie es der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft noch bevor steht, auf die Gründung einer Stiftung zugearbeitet, um kulturelles Engagement und länderübergreifende Kooperationen am Oberrhein in Deutschland, Schweiz und Frankreich nachhaltig fördern und finanzieren zu können.

 

Am heutigen Abend kamen viele Weggefährten zusammen, die im vorausgehenden Verein Association Europe Culture et Citoyenneté mitgewirkt haben. Etwa Pierre Hugel, Vorstandsvorsitzender von Würth France, Catherine Trautmann, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Manfred Hammes, ehemaliger Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Ortenau und Dr. Simon Moser, ehemals Kulturchef Offenburgs.

 

Durch die länderübergreifende Kooperation entstand Szenik, das Online-Portal für Veranstaltungen am gesamten Oberrhein und die Ausgangsbasis, um später die Kulturstiftung Oberrhein aufbauen zu können. Das gelang Jean-Luc Bredel und Jean-Jacques Schaettel mit viel Verve und Überzeugungskraft. - Chapeau! Et Merci!

 

Der feierliche Abend bot zudem einen schönen Rahmen, um erstmals in Frankreich von den Plänen der neuen Medtner-Gesellschaft zu erzählen, offene Ohren und eine aufgeschlossene Haltung und ein "oh ja - da steht Euch noch eine Menge bevor" waren die Reaktion des Präsidenten Jean-Luc Bredel.

 

Wir werden über weitere Entwicklungen in Frankreich berichten.